Notruf 112 - der direkte Draht zur schnellen Hilfe in Ganz Europa


Ein schneller und präziser Notruf ist das entscheidende Glied in der
Rettungskette. Vor dem Hintergrund von Naturkatastrophen und Terrorgefahren
verstärken die Feuerwehren deshalb ihre Aufklärungsarbeit. Auch die Feuerwehr
Friedrichshafen unterstützt die gerade angelaufene bundesweite Plakataktion
„Notruf europaweit: 112“.
Die Kampagne ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums des Innern
und des Deutschen Feuerwehrverbandes. Bundesweit wurden 150.000 Plakate für die
Aufklärungsarbeit an die Feuerwehren verteilt.
Ob bei Feuer, Unfall oder anderen Notfällen: Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112
ist europaweit der einheitliche, direkte Draht zu schneller Hilfe, die
Telefonnummer 112 mittlerweile in 34 europäischen Ländern die einheitliche
Nummer für Notfälle. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen
Notrufzentrale.

Die fünf Abteilungen der Feuerwehr Friedrichshafen wurden im vergangenen Jahr
502 mal zu Notfällen der unterschiedlichsten Art gerufen. Wir können aber nur
schnell helfen, wenn ohne Umwege und mit den richtigen Angaben alarmiert wird.
Das sollte in jedem Fall über den Notruf 112 geschehen!

Bei der Abgabe des Notrufs sind folgende Angaben wichtig:

  • Wer ruft an?

  • Was ist passiert

  • Wo ist es passiert

  • Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle!

  • Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert







Übrigens:
Der gemeinsame Notruf ist älter als der EURO – aber nur jeder Fünfte kennt
ihn!

In Deutschland wurde die Telefonnummer 112 bereits im Jahr 1973 als Notruf für
Feuerwehr und Rettungsdienst eingeführt.


Bei einer Umfrage im Frühjahr 2000 nannten nur 19,2 % die Telefonnummer 112 als
Notruf, falls ihnen bei einer Auslandsreise in der EU etwas zustoßen sollte. Mit
17,8 % der Nennungen erreichte Deutschland nur knapp den Mittelwert. Am besten
informiert waren die Schweden: 78,6 % der Befragten kannten dort die europaweit
einheitliche Notrufnummer 112.




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